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Mehr als ein Mythos

Veröffentlicht am 26. Juli 2021 um 10:39

Die neue Sachwertanlage Osmium – Mehr als ein Mythos


Ein neuer Mitspieler: Acht Edelmetalle finden sich im Periodensystem der Elemente. Da sind zum einen die klassisch-altbewährten Anlagemetalle wie Gold, Silber und Platin, die vielen Menschen besonders zu Beginn der Corona-Krise wieder ins Gedächtnis gerufen wurden. Viele, vor allem auch jüngere Menschen, haben erkannt: Vorsorge ist wichtig und sinnvoll, und am besten beginnt man damit so früh wie möglich. Edelmetalle als Sachwertanlage sind hierbei sehr attraktiv.
Es gibt zudem die Edelmetalle, die bekannt sind, aber nicht so sehr im Fokus von Investoren stehen. Und dann gibt es das Edelmetall, das langsam aber sicher allen anderen den Rang abläuft: Osmium. Das Letzte und Seltenste der acht Edelmetalle.

 

Was ist Osmium? Osmium gehört zur Gruppe der Platinmetalle und wird gemeinsam mit Platin abgebaut. In der gesamten Erdkruste befinden sich schätzungsweise neun Kubikmeter Osmium, von denen ca. zwei Kubikmeter abbaubar sind. Das entspricht einer 1.500-fach geringeren Menge als der des geschätzten Volumens an Gold, das sich in der Erdkruste befindet. Um die unglaubliche Seltenheit bildhaft darzustellen: Um ca. 30 Gramm Osmium zu erzeugen, benötigt man 250 LKW-Ladungen randvoller 40-Tonner mit Platinerz.
Die besonderen Eigenschaften des Edelmetalls wurden bereits im frühen 20. Jahrhundert erkannt, so wurden zum Beispiel die ersten Glühfäden aus Osmium erstellt. Die Arbeit damit gestaltete sich jedoch als schwierig: In seiner Rohform als sogenannter Schwamm ist Osmium giftig und spröde. Dazu kam die extreme Seltenheit, sodass es lange Zeit als Nebenprodukt von Platin in dessen Schatten stand.

 

Die Kristallisation: Erst 2014 gelang es einem Schweizer Kristallisationslaborbetrieb, Osmium zu kristallisieren und damit handelbar zu machen. In kristalliner Form ist Osmium ungiftig und erst jetzt treten seine einzigartigen Eigenschaften wirklich zutage: Osmium ist nicht nur das Letzte und Seltenste der Edelmetalle, es ist zudem das Element mit der höchsten Dichte. Diese Eigenschaft sorgt in Kombination mit der einzigartigen Struktur jedes kristallinen Stückes Osmium dafür, dass es absolut unfälschbar ist. Ein Attribut, das man heutzutage bei kaum einem Produkt findet und das Osmium zurecht weltweit in den Lichtkegel rückt. Kein wertloses Metall kann unbemerkt Osmium ersetzen. Die hohe Dichte gewährleistet zudem maximalen Value bei kleinsten physischen Mengen. Der Geldwert eines neuen Autos passt bequem in einen Zuckerwürfel Osmium.

 

Wie sicher ist Osmium? Dass nur ein einziger Kristallisationslaborbetrieb auf der Welt den Prozess der Kristallisation durchführen kann, ermöglicht ein natürliches Monopol. Zum anderen besteht ein ökonomisches Monopol: Die Zertifizierung und Inverkehrbringung von Osmium läuft ausschließlich über die 30 internationalen Osmium-Institute. Das führende Institut hat seinen Sitz in Deutschland, in der Nähe von München. Jedes Stück kristallines Osmium durchläuft den Prozess der Zertifizierung in diesem Institut und wird von dort aus weltweit in den Verkehr gebracht. Bei der Zertifizierung wird die Oberflächenstruktur jedes Stückes gescannt und dann seinem spezifischen Osmium-Identification-Code zugeordnet. Dieser Code wird eingefügt in die Osmium-Welt-Datenbank. Jeder Besitzer von Osmium kann hier zu jeder Zeit Informationen und Oberflächen-Scans seines Stückes in 2D und 3D abrufen. Der Owner-Change-Code, der jedem Stück zugewiesen wird, ermöglicht zudem einen sicheren Wieder- bzw. Weiterverkauf.

 

Auf den Punkt gebracht: Die Kombination all dieser Eigenschaften macht Osmium als Sachwertanlage so attraktiv. Der Eintrag in der Datenbank bietet Schutz vor Plagiaten und Fälschungen. Die extrem hohe Wertdichte sorgt für problemlose Lagerung und leichte Transportierbarkeit. Die unglaubliche Seltenheit und die gleichzeitig ansteigende Nachfrage fördern eine zwangsweise Verknappung des Edelmetalls. Diese kann in absehbarer, wenn auch nicht genau vorhersagbarer Zeit in einer Nichtverfügbarkeit münden. Experten vermuten, dass Wert und Preis von Osmium bei Eintreten dieses Falles einen rasanten Aufschwung erleben könnten.

Der Urknall: In den USA hat das Eintreten dieser Nichtverfügbarkeit sogar einen eigenen Namen bekommen: Osmium-Bigbang. Dass es ein Edelmetall einfach nicht mehr geben könnte, ist ein bisher nie dagewesenes Phänomen. Verschiedene Faktoren beschleunigen den Prozess der Verknappung. So ist zum Beispiel Osmium, das zu Schmuck verarbeitet wird, da es dank seiner außergewöhnlichen Schönheit langsam aber sicher den Schmuck-Markt erobert, für immer vom Anlage-Markt verschwunden. Nicht zuletzt die Aussicht auf diesen Urknall hat Osmium zu seinem Spitznamen „next generation metal“ verholfen: Wer Osmium kauft, der will nicht damit spekulieren, sondern hofft auf einen Wertanstieg in der Zukunft.

 


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